2. Dreikönigslauf am 06.01.2004

Artikel über den 2. Dreikönigslauf des SV Unterwurmbach, erschienen im Altmühl-Boten

"Dreikönigslauf" brachte 1200 Euro

Rund 150 Gelegenheitsjogger und Ausdauersportler spendeten für Kinderschicksale und -krebshilfe

UNTERWURMBACH (fl) – Bereits mit der zweiten Auflage hat sich der "Unterwurmbacher Dreikönigslauf" als feste Größe im Terminkalender vieler Läufer aus der Region etabliert. Rund 150 Ausdauersportler folgten dem Ruf der "Wormer Flitzer" und absolvierten die angebotenen Strecken von neun oder 11,5 Kilometern, die vom SV-Sportplatz zum Altmühlsee-Südufer nach Gunzenhausen und zurück oder – für die "Langstreckler" über Aha – wieder zum Ausgangspunkt führte.

Mit der Veranstaltung sprachen die Gastgeber um Cheforganisator Dieter Seßler nicht nur trainierte Läufer, sondern auch "Gelegenheitsjogger" an, galt es doch, für einen guten Zweck die Laufschuhe zu schnüren. So wurde auf Startgelder und Zeitnahme verzichtet, statt dessen durfte jeder Teilnehmer eine Spende nach eigenem Ermessen einwerfen. Neben den "SVU-Flitzern" waren einige Laufgemeinschaften mit starken Abordnungen vertreten. 18 Läufer aus Kattenhochstatt verlegten ihre

Trainingseinheit für die gute Sache an den Altmühlsee, 13 Starter schickte das "Newline-Team" der DJK Pleinfeld, während "Arriba Göppersdorf", die Laufhochburg aus dem Weißenburger Jura, mit zehn Teilnehmern vertreten war.

Ein Blick auf die Einschreibungsliste zeigte das ansonsten bunt gemischte Feld der Starter auf. Kleinere Gruppen aus dem Umland – wie die Krankenhaus-Läufergruppe – sowie Läufer vom TV Gunzenhausen, aus Treuchtlingen, Wettelsheim, Dittenheim, Ostheim, Pfofeld, aber auch aus Roth, Spalt und der Ansbacher Gegend komplettierten schließlich das ansehnliche Teilnehmerfeld.

Mit wohlmeinenden Worten von Bürgermeister Gerhard Trautner und dem SVU-Vorsitzenden Thomas Eischer auf die Strecke geschickt, genossen die Teilnehmer das Laufen im Team und ganz ohne "Wettkampfdruck". Nach gut einer Stunde traf der Letzte wohlbehalten am Ziel ein und die Streckenposten der

FFW Unterwurmbach und des SVU sowie die BRK-Helfer konnten sich ebenfalls in das Sportheim zurückziehen, wo sie sich gemeinsam mit den Sportlern noch bei Kaffee, Glühwein und Kuchen bewirten ließen.

Nach dem Kassensturz konnten die Veranstalter die stolze Summe von 816 Euro aus den Einlagen der Sportler sowie dem Verkauf von Kaffee und Kuchen – von den SVU-Frauen zur Verfügung gestellt – vermelden. Weitere 100 Euro schoss die Firma Penderock dazu und nach einem Griff in die SVU-Vereinskasse wurde die Spende auf 1000 Euro aufgerundet. Wie die FFW-Leute, die unentgeltlich ihre Freizeit opferten, so verzichtete auch das BRK-Team auf seine Einsatzspesen in Höhe von rund 60 Euro. Und nachdem Bürgermeister Gerhard Trautner auch noch für die Stadt Gunzenhausen 200 Euro gespendet hatte, konnten 1200 Euro an "Kinderschicksale Mittelfranken" und an die "Stiftung Deutsche Kinderkrebshilfe" übergeben werden.

Bilder vom Dreikönigslauf 2004